Fragen und Antworten

Foto: Unsere SchuleLogo: Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage
 

  1. Wer kann eigentlich unsere Schule besuchen?
  2. Welche SchülerInnen sind für die Realschule geeignet?
  3. Welche Ziele hat unsere Realschule?
  4. Welche Bildungsabschlüsse vergibt die Realschule?
  5. Was ist die Erprobungsstufe?
  6. Welchen Unterricht erhalten die SchülerInnen unserer Schule?
  7. Werden SchülerInnen, die in einigen Fächern Schwierigkeiten haben, besonders gefördert?
  8. Was bedeutet "Differenzierung" in der Realschule?

  1. Werden Eltern bei Entscheidungen mit einbezogen?
  2. Was tut die Max-Born-Realschule für die Berufsfindung ihrer SchülerInnen?
  3. Was erwartet die Wirtschaft von den Schulabgängern?
  4. Wie kommen die SchülerInnen zur Schule?
  5. Bietet die Schule außerhalb des Unterrichts Aktivitäten an?
  6. Führt die Schule Klassenfahrten durch?
  7. Gibt es einen Förderverein für die Realschule?
  8. Wie und wann erreiche ich die Schule, wenn ich Fragen habe?


1. Wer kann eigentlich unsere Schule besuchen?

Die Realschule ist eine Schulform der Sekundarstufe I. Sie beginnt mit der Klasse 5 und endet mit dem Abschluss der Klasse 10. Die frühere Mittlere Reife wird inzwischen als Fachoberschulreife bezeichnet. Ein solcher Abschluss eröffnet den Zugang zur Fachoberschule und mit einem zusätzlichen Qualifikationsvermerk zum Besuch der Oberstufe des Gymnasiums oder vergleichbarer Schulen der Sekundarstufe II (Berufskollegs).
Jede Schülerin und jeder Schüler, die/der die Grundschule mit der 4. Klasse verlässt, kann von den Eltern an der Realschule angemeldet werden. Vorausgegangen ist ein Elternsprechtag in der Grundschule, bei dem die Eltern bei der Wahl der richtigen Schulform für Ihr Kind von den GrundschullehrerInnen beraten werden. Zusätzlich lernen die Eltern auf einem Informationsabend alle Schulformen, die nach der 4. Klasse möglich sind, näher kennen. Oft stellen die SchulleiterInnen der umliegenden weiterführenden Schulen (Gesamtschulen/Gymnasien/Hauptschulen/Realschulen) hier ihre Schulform vor.
Die meisten zukünftigen RealschülerInnen werden von ihren Eltern bewusst an unserer Schule angemeldet, weil sie Gründe haben, ihre Kinder ausdrücklich nicht zum Gymnasium oder zur Gesamtschule zu schicken. Von der Grundschule kommende Kinder werden ohne ein weiteres Aufnahmeverfahren in die Realschule aufgenommen. Ein Recht auf Aufnahme besteht jedoch nicht. Das gilt insbesondere für SchülerInnen, die in Stadtteilen wohnen, von denen der Weg zu einer anderen Realschule näher, bzw. bei hohen Anmeldezahlen vertretbar ist. Die Realschule bestätigt - etwa im Mai - die Aufnahme Ihres Kindes schriftlich.

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2. Welche SchülerInnen sind für die Realschule geeignet?

Von wesentlicher Bedeutung für den schulischen Erfolg an einer Realschule, besser einer weiterführenden Schule, sind neben den Begabungen und Fertigkeiten eines Kindes seine Arbeitsbereitschaft, sein Lernwille und seine Selbständigkeit.
Hier sollten die Eltern den Einschätzungen der GrundschullehrerInnen folgen, die die Kinder nach vier Jahren meist sicher, auch für die Wahl der richtigen Schulform, einschätzen können.

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3. Welche Ziele hat unsere Realschule?

Die Realschule vermittelt eine an den Realitäten orientierte, zeitnahe Grundbildung. In unserer Schule erwerben die SchülerInnen grundlegende Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten, Einstellungen und Haltungen, die es ihnen ermöglichen, ihren Bildungsweg im Beruf oder in den Schulformen der Sekundarstufe II fortzusetzen. Rund 50% unserer SchülerInnen erreichen regelmäßig den Abschluss mit dem so genannten Qualifikationsvermerk.
Um die Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit der SchülerInnen zu erhöhen, werden Anforderungen, wie sie sich

  • aus der technologischen Entwicklung, z.B. in den Bereichen der Computeranwendungen und nicht zuletzt den Neuen Medien (Informatik, Video, Kunst und fächerübergreifende Projekte) ergeben,
  • in den musisch-künstlerischen Ausprägungen darstellen,
  • in den naturwissenschaftlichen und technischen Anforderungen (Biologie, Chemie, Physik und Technik/Informatik) niederschlagen,
  • besonders im fremdsprachlichen (Französisch, Englisch) Unterricht berücksichtigen lassen
und
  • in den allgemeinbildenden Fächern verwirklichen lassen,

weitestgehend erfüllt.
Bei den Lernzielen und den Unterrichtsinhalten werden die Anforderungen stets mitbedacht, die die Arbeits- und Berufswelt stellt. Das wird durch regelmäßige Fortbildungen (schulintern, wie extern) der LehrerInnen sichergestellt. Die SchülerInnen unserer Schule können dies während eines dreiwöchigen Schülerbetriebspraktikums im 9. Schuljahr auch in eigener Anschauung nachvollziehen und überprüfen. Diese berufsfeldbezogene, zeitnahe Bildung befähigt RealschülerInnen, verantwortliche Stellen in kaufmännischen, technischen, Verwaltungs-, Erziehungs- und sozialen Bereichen anzustreben. Ein nachfolgendes Studium, nach nachträglicher Erlangung des Abiturs, ist keinesfalls unmöglich, wie uns viele ehemalige SchülerInnen im Laufe von fast 30 Jahren berichtet und bewiesen haben.
Besonders die Integration der ausländischen Mitbürger ist eine Grundmaxime unserer Arbeit. Wir glauben, dass dies an unserer Schule keine grundlegenden Diskussionen voraussetzt und fühlen uns verbunden mit den Menschen jeglicher Herkunft.
Die Verleihung der Plakette: Schule ohne Rassismus macht uns daher besonders stolz!



Die Zusammenarbeit mit den örtlichen Verbänden und Institutionen ist schon lange unser erklärtes Ziel und hat eine gute Tradition.
Die Schulgemeinde wird von der Elternpflegschaft und einem eigenen Förderverein regelmäßig beraten und vor allem unterstützt! Eine Ausweitung dieser Aktivitäten wird angestrebt!

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4. Welche Bildungsabschlüsse vergibt die Realschule?

Die Realschule führt nach sechs Jahren zu einem so genannten mittleren Bildungsabschluss, der Fachoberschulreife - je nach Leistungen in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik - mit oder ohne Qualifikationsvermerk. Mit diesem Abschluss kann der/die SchülerIn

  • eine berufliche Ausbildung beginnen,
  • die Höhere Berufsfachschule (zweijährig oder dreijährig),
  • die Fachoberschule

oder (mit Qualifikation)

oder

  • andere 3jährige Fachoberschulen (Berufskollegs) besuchen (Möglichkeiten).

SchülerInnen, die das Ziel der Fachoberschulreife nicht erreichen, können einen der Abschlüsse erreichen, die an der Hauptschule möglich sind.
Siehe dazu eine tabellarische (Übersicht!)
 

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5. Was ist die Erprobungsstufe?

Die Erprobungsstufe umfasst die Klassen 5 und 6, die eine zusammenhängende Einheit bilden. Die SchülerInnen erhalten die Möglichkeit, sich langsam an die Vielzahl der Lehrer (Fachlehrersystem) zu gewöhnen und sich mit der Arbeitsweise der Realschule vertraut zu machen. Da zunehmend vertraute Formen des schulischen Lernens aus der Grundschule übernommen und fortgesetzt werden, fällt der Übergang den meisten SchülerInnen nicht schwer. Der sorgfältigen Beobachtung der SchülerInnen dienen vierteljährlich stattfindende Beratungen aller, der in den Klassen 5 und 6 unterrichtenden LehrerInnen. Zu Beginn werden auch die ehemaligen GrundschullehrerInnen eingeladen an diesen Beratungen teilzunehmen. Die für die SchülerInnen neuen LehrerInnen erfahren so Hintergründe und die alten LehrerInnen der jeweiligen Grundschule erhalten ein großes Maß an Rückmeldungen. Dies macht die besonderen Belange der SchülerInnen transparenter. Ziel dieser Beratungen ist es, Ursachen etwaiger Anlaufschwierigkeiten der SchülerInnen zu erkennen, zu erklären und in Zusammenarbeit mit den Eltern, der Schulleitung und den LehrerInnen diese zu überwinden. Hierzu zählen auch gezielte Fördermaßnahmen (Förderunterricht: Mathematik, Deutsch, Englisch) durch die LehrerInnen unserer Schule. So sind psychologische und sonderpädagogische Beratungen fester Bestandteil unserer täglichen Arbeit.
Siehe dazu auch unter Frage 7!
Innerhalb der Erprobungsstufe erhalten alle SchülerInnen die Möglichkeit, zwei Jahre zu zeigen, dass die Realschule für sie die richtige Schulform ist. Von der 5. zur 6. Klasse werden keine Versetzungen ausgesprochen. Alle SchülerInnen kommen automatisch in die 6. Klasse. Mit der Versetzung in die 7. Klasse hat dann aber die/der SchülerIn bewiesen, dass sie/er für die Realschule geeignet ist. Es wäre auch ein Übergang zum Gymnasium möglich. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass der Wechsel zu diesem Zeitpunkt meist problematisch ist, wogegen der Übergang zum Gymnasium nach Abschluss der Klasse 10 mit dem Qualifikationsvermerk in den letzten Jahren der erfolgreichere Weg war.

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6. Welchen Unterricht erhalten die SchülerInnen unserer Schule?

Ein Stundenplan für eine 10. Klasse - je nach gewähltem Schwerpunktfach, z.B. Physik -  unserer Realschule kann so aussehen:
 

 

Uhrzeit

Montag

Dienstag

Mittwoch

 Donnerstag 

Freitag

 1. Stunde: 

8-8.45
Physik
Physik
Musik
Englisch
 Mathematik 

 2. Stunde:

8.50-9.35
Mathematik
Physik
Sport
Mathematik
Deutsch

 1. gr. Pause 

     

 15 Minuten 

   

 3. Stunde:

9.55-10.40
Deutsch
Erdkunde
Englisch
Chemie
Physik

 4. Stunde:

10.45-11.30
Englisch
Englisch
Religion
Biologie
Musik

 2. gr. Pause 

     

 10 Minuten 

   

 5. Stunde:

11.45-12.30
 Geschichte 
Kunst
Politik
Deutsch
Sport

 6. Stunde:

 12.35-13.20 
Erdkunde
 Mathematik 
Kunst
Deutsch
Sport

 7.-8. Std:

 
AG's
AG's
     

 
Arbeitsgemeinschaften - im Wahlpflichtbereich II - am Nachmittag
Zwei Stunden pro Woche für die Klassen 9 und 10 obligatorisch!
 

Zuletzt angebotene AG's:

Volleyball
Basketball
Fußball
Tischtennis
Theater
Multimedia
 Schule ohne Rassismus 
Schulgarten
 Hauswirtschaftslehre 
Rechtskunde
Mofaführerschein
 Anwendungen in der EDV 
Englisch
Badminton
Streitschlichtung
Kunst
Chor Klasse 5
 Chor Klasse 6-8 
Schulgarten
Jazz-Dance
Handball
Das Angebot kann jedoch von Jahr zu Jahr variieren!

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7. Werden SchülerInnen, die Schwierigkeiten haben, besonders gefördert?

Zunächst einmal werden alle SchülerInnen im Unterricht angemessen gefördert. Individuelle Aufgabenstellungen sollen helfen, auf Lernschwierigkeiten des einzelnen einzugehen. Die SchülerInnen der Erprobungsstufe (Klasse 5 und 6) erhalten je nach bestehenden Möglichkeiten Förderunterricht in den Fächern Deutsch (manchmal auch spezielle LRS-Gruppen), Englisch und Mathematik. Er findet in der Regel in den so genannten Randstunden (erste oder letzte Stunde) statt. Es nehmen auch nicht immer alle SchülerInnen daran teil. Die Teilnahme wird in Abstimmung mit den zuständigen Fach-LehrerInnen beschlossen.
Zusätzlich bieten wir am Nachmittag (11.30 bis 17.30 h) eine Hausaufgabenhilfe und eine freizeit- und sozialpädagogische Betreuung durch ABM (Arbeitsbeschaffungsmaßnahme)-Kräfte an. Damit kann insbesondere den Kindern geholfen werden, deren Eltern ganztägig berufstätig sind.
Wenn Probleme im Sozialverhalten einiger SchülerInnen so stark werden, dass der Verbleib von SchülerInnen der Max-Born-Realschule in Frage gestellt werden muss, kann seit einigen Jahren nach Absprache die Hilfe eines Diplom-Pädagogen aus einer anderen Schulform in Anspruch genommen werden. Seine individuelle Beratungstätigkeit für Schülerinnen und Schüler und deren Eltern hat schon so manche Erfolge gebracht, die wir so im täglichen Schulbetrieb gar nicht alleine hätten leisten können. Dieser Kollege ist auch im laufenden Schuljahr an zwei Tagen regelmäßig anwesend.

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8. Was bedeutet "Differenzierung" in der Realschule?

Das vielfältige Bildungsangebot unserer Realschule gewährleistet eine umfassende Grundbildung und ermöglicht zudem die Entfaltung verschiedenartiger Begabungsrichtungen. In den Klassen 5 und 6 findet der Unterricht im Klassenverband statt. In der 6. Klasse wird Französisch unterrichtet. Die zweite Fremdsprache ist in der Jahrgangsstufe 6 nur positiv versetzungswirksam. In den Klassen 7 bis 10 wird dann durchgängig im Klassen- (Deutsch, Englisch und Mathematik) und im Kursverband (je nach Schwerpunktfach) unterrichtet.
Die Neigungsdifferenzierung eröffnet den Realschülern Lernangebote, die in besonderer Weise ihren unterschiedlichen Lernbedürfnissen und Befähigungen entsprechen. Die SchülerInnen können selbständig zwischen verschiedenen Unterrichtsangeboten wählen. Das Differenzierungsangebot soll so die individuellen Entfaltungsmöglichkeiten der SchülerInnen fördern. Gleichzeitig sollen sie zu erhöhter Leistungsbereitschaft motiviert werden und damit ihre Leistungen verbessern können.
Die Differenzierung nach Neigung (Klassen 7 bis 10) sieht an unserer Schule fünf Schwerpunktbereiche vor:

  • den fremdsprachlichen
    Französisch Kurs- und Englisch-Klassenverband
  • den naturwissenschaftlichen
    Physik/Klassenarbeitsfach und 3 Stunden Biologie und Chemie - Kursverband
    Chemie/Klassenarbeitsfach und 3 Stunden Physik und Biologie - Kursverband
    Biologie/Klassenarbeitsfach und 3 Stunden Chemie und Physik - Kursverband
  • den sozialwissenschaftlichen - Kursverband
  • den technischen (Fach Informatik) - Kursverband
  • den musisch künstlerischen - Kursverband

Bei der Kurswahl am Ende der 6. Jahrgangsstufe werden intensive und individuelle Beratungen für jede(n) SchülerIn seitens der beteiligten Fachlehrer und des jeweiligen Klassenlehrers durchgeführt. Stellt der/die SchülerIn innerhalb der ersten 6 Wochen fest, dass die Wahl des Kurses nicht seinen/ihren Erwartungen entsprach, kann die Kurswahl noch geändert werden. In den Inhalten der Neigungsschwerpunkte werden die Bezüge zu den von RealschülerÍnnen hauptsächlich angestrebten Berufsfeldern deutlich. Durch die Wahl eines Neigungsschwerpunktes bestimmt der/die SchülerIn sein/ihr Abschlussprofil.
 

Unser Differenzierungsschema:
 

 Schwerpunkte 

 Kernunterricht 

   

 Grundkurse 

 AG's 
 nur
 in 9
 u.10
 

 4
 E

 4 
 D 

 4
 M 

 3/4
 GE
 PK
 EK

  2
 SP

 
 Fremdsprachen  

  3
 PH
 CH
 BI

   2
  MU
 oder
  KU
 oder
  TX

 

 3/4
 F

   

2
AG

 4
 E

 4
 D

 4
 M  

 3/4
 GE
 PK
 EK

  2
 SP

 
Naturwissen-
schaften
 

  2
 MU
 oder
 KU
 oder
 TX

 

 3/4
 PH
 oder
 3/4
 CH
 oder
 3/4
 BI

  3
 CH
 BI
  3
 BI
 PH
  3
 PH
 CH  

 

 2
 AG

 4
 E

 4
 D

 4
 M

 3/4
 GE
 PK
 EK

  2
 SP

 
Sozialwissen-
schaften

 3
 PH
 CH
 BI

 2
 MU
 oder
 KU
 oder
 TX

 

 3/4
 SW

   

 2
 AG

 4
 E

 4
 D

 4
 M

 3/4
 GE
 PK
 EK

  2
 SP

 
musisch-
künstlerisch
 

 

  3
 PH
 CH
 BI

   

 3/4
  KU

  2
 TX

 

 2
 AG

 4
 E  

 4
 D

 4
 M  

 3/4
 GE
 PK
 EK

  2
 SP

 
Informatik

  3
 PH
 CH
 BI

  2
 MU
 oder
 KU
 oder
 TX

 

 3/4
 INF

   

 2
 AG

Legende: Unterstrichene Fächer sind Klassenarbeitsfächer
E=Englisch; D=Deutsch; M=Mathematik; GE=Geschichte;
PK=Politik; EK=Erdkunde; SP=Sport; PH=Physik;
CH=Chemie; BI=Biologie; TX=Textilgestaltung; MU=Musik;
KU=Kunst; F=Französisch; SW=Sozialwissenschaften;
INF=Informatik; AG=Wahlpflichtunterricht

Siehe dazu auch unsere (Versetzungsordnung!)

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9. Werden die Eltern bei Entscheidungen mit einbezogen?

Wie an allen Schulformen des Landes NRW sind auch die Eltern von RealschülerInnen über die Mitwirkungsorgane Klassenpflegschaft, Schulpflegschaft und Schulkonferenz und die Fachkonferenzen an allen wesentlichen Entscheidungen der Schule beteiligt.
 
Vor jeder Wahlentscheidung der SchülerInnen werden Eltern durch die Schule informiert, damit sie die für ihr Kind geeignete Wahl gemeinsam treffen, bzw. ihr älteres Kind richtig beraten können.
 

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10. Was tut die Max-Born-Realschule für die Berufsfindung ihrer SchülerInnen?

Eine wesentliche Aufgabe unserer Schule ist es, die SchülerInnen zur Berufs- und Arbeitswelt hinzuführen. Die weitgehende Übereinstimmung der Leistungen der RealschülerInnen mit den Anforderungen des Beschäftigungssystems stellt einen entscheidenden Grund für die breite Anerkennung der Realschule in der Berufswelt dar.
Berufswahlvorbereitung beginnt im weitesten Sinne schon im fünften Schuljahr. Die SchülerInnen sollen eine Vorstellung davon bekommen, was ihre Eltern eigentlich in ihren jeweiligen Berufen machen. So absolvieren sie denn auch schon im achten Schuljahr ein so genanntes Schnupperpraktikum, das meistens in den Firmen ihrer Eltern stattfindet.

Ab der 9. Klasse werden SchülerInnen im Unterricht in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt (BIZ - Berufsinformationszentrum) informiert, im schulischen Unterricht auf Bewerbungstests und Erstellung der Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Bewerbungsschreiben) und auf das Schülerbetriebspraktikum im 9. Schuljahr (drei Wochen, meist im Januar/Februar) vorbereitet. Durch Anfertigung von Praktikumsmappen erfolgt eine intensive Nachbereitung. Das Schülerbetriebspraktikum hat sich als geeigneter Weg erwiesen, SchülerInnen bei der Berufswahlentscheidung zu helfen. Auf unseren Webseiten finden die SchülerInnen dazu eine Menge an weiteren Informationen, die Ihnen helfen können, ihre Entscheidungen zu stärken. Dazu gibt es auch einen aufschlussreichen Berufswahlfahrplan! Außerdem beteiligen wir uns regelmäßig an den Aktionen des Bundes Junger Unternehmer, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, seine Einschätzungen der zukünftigen Arbeitswelten den Schülerinnen näher zu bringen. 

Zur Berufswahlvorbereitung haben wir ein eigenes Projekt entwickelt, das auch integrativer Bestandteil unseres Schulprogramms ist.

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11. Was erwartet die Wirtschaft von den Schulabgängern?
Was versucht die Max-Born-Realschule zu leisten?

Forderungen der Industrie- und Handelskammern in NRW und des Westdeutschen Handwerkskammertags. Die ausbildenden Unternehmen stellen zu Recht Ansprüche an die Schulabgänger. Berufsausbildung muss auf einer soliden schulischen Basis aufbauen können. Ausbilder und Berufsschullehrer sind nicht in der Lage, bei der Vermittlung von Wissen und Einstellungen von vorne anzufangen. Die Betriebe erwarten daher, dass am Ende der Schulausbildung die Grundlagen für eine stabile Persönlichkeit, für Gemeinschaftsfähigkeit, für Lern- und Leistungsbereitschaft gelegt sind und dass grundlegende Kenntnisse in allen Fächern erworben wurden.
 

Was sollen also die Jugendlichen aus der Schule mitbringen?
 

I. Elementares Grundwissen in den wichtigsten Lern- und Lebensbereichen
    - Fachliche Kompetenzen -

  1. Grundlegende Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift
  2. Beherrschung einfacher Rechentechniken
  3. Grundlegende naturwissenschaftliche Kenntnisse
  4. Hinführung zur Arbeitswelt - Grundkenntnisse wirtschaftlicher Zusammenhänge
  5. Grundkenntnisse in Englisch
  6. Kenntnisse und Verständnisse über die Grundlagen unserer Kultur

II. Grundhaltung und Werteinstellungen, die die Jugendlichen befähigen, den Anforderungen im Unternehmen gerecht zu werden
    - Persönliche Kompetenzen -

  1. Zuverlässigkeit
  2. Lern- und Leistungsbereitschaft
  3. Ausdauer - Durchhaltevermögen - Belastbarkeit
  4. Sorgfalt - Gewissenhaftigkeit
  5. Konzentrationsfähigkeit
  6. Verantwortungsbereitschaft - Selbständigkeit
  7. Fähigkeit zu Kritik und Selbstkritik
  8. Kreativität und Flexibilität

III. Soziale Einstellungen, die die Zusammenarbeit in der Organisation Betrieb ermöglichen
     - Soziale Kompetenzen -

  1. Kooperationsbereitschaft - Teamfähigkeit
  2. Höflichkeit - Freundlichkeit
  3. Konfliktfähigkeit
  4. Toleranz

Diesen Forderungen wird unsere Schule dadurch gerecht, indem sie insbesondere auch die Methoden im Unterricht einsetzt, die neben der fachlichen auch die Ausbildung der persönlichen und sozialen Kompetenzen entsprechend berücksichtigt.

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12. Wie kommen die SchülerInnen zur Schule?


Die Stadt Dortmund übernimmt durch die Schulverwaltung und die Dortmunder Stadtwerke Dortmunder Stadtwerke als Verkehrsträger für den öffentlichen Personennahverkehr unter den folgenden Voraussetzungen die notwendigen Fahrkosten für Ihr Kind: Ihr Kind wohnt im Einzugsbereich unserer Schule, der Schulweg beträgt aber trotzdem mehr als 3,5 km. Von der Stadt werden nur die notwendigen Fahrkosten für die preisgünstigste Beförderung erstattet. In der Regel ist die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln die wirtschaftlichste Beförderung. Neben den öffentlichen Verkehrsmitteln setzt die Stadt auf bestimmten Strecken auch Busse des Schülerspezialverkehrs ein (Husen/Kurl/Lanstrop). Eine Beförderung mit anderen Verkehrsmitteln (Taxi u.a.) ist nur bei begründeten und vorübergehenden Ausnahmefällen oder bei dauerhafter Behinderung möglich.

Sollten SchülerInnen das Fahrrad (oder Moped) benutzen, erhalten sie keine Wegstreckenentschädigung.
Was hier vielleicht kompliziert klingt, ist in der Praxis viel einfacher. Die SchülerInnen erhalten zu Beginn des Schuljahres automatisch die ihnen zustehenden Fahrkarten. Davon abweichende Anträge und Ausnahmen müssen über die Schule bei dem Schulverwaltungsamt beantragt oder ihm mitgeteilt werden. Für Rückfragen stehen Ihnen das Schulsekretariat (Tel. 9271230) und das Schulverwaltungsamt (Tel. 5023092) zur Verfügung.

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13. Bietet die Schule außerhalb des Unterrichts Aktivitäten an?

Nach Unterrichtsende finden Arbeitsgemeinschaften statt, an denen jedes Kind teilnehmen kann, wenn der Heimweg gesichert ist. SchülerInnen können an den angebotenen AGs (immer nur eine pro Schuljahr) teilnehmen, den Mofaführerschein machen oder Mitglied einer Schulsportmannschaft werden, die regelmäßig an den Vergleichswettkämpfen der Dortmunder Realschulen oder darüber hinaus teilnimmt.

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14. Führt die Schule Klassenfahrten durch?

Die Schulkonferenz hat Klassenfahrten für die 7. und 10. Klassen festgelegt. Ausnahmen sind möglich. So fuhren z.B. im letzten Schuljahr die 6. Klassen auf einen Reiterhof, die 8. Klassen zum Segeln nach Holland, die 10. Klassen zum Skilaufen nach Tirol. Bei allen Veranstaltungen wird in einem engen finanziellen Rahmen geplant. Der Förderverein der Schule unterstützt die Wandermaßnahmen z.T. mit Zuschüssen.
 

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15. Gibt es einen Förderverein für die Max-Born-Realschule?

Seit dem 4. November 1987 gibt es einen Förderverein für die Max-Born-Realschule. Der Förderverein unterstützt Projekte jeder Art, die dem Wohl der SchülerÍnnen und der Schule dienen, insbesondere

  • Ausgestaltung der Schuleinrichtung;
  • Ausgestaltung der Außenanlagen;
  • Förderung der Schülerbücherei;
  • Förderung der naturwissenschaftlichen Unterrichtsmöglichkeiten;
  • Förderung der musischen und sportlichen Erziehung;
  • Unterstützung bei Schulwanderungen und Schulfeiern;
  • Finanzielle Unterstützung der Hausaufgabenhilfe und freizeit- und sozialpädagogischen Betreuung durch ABM-Kräfte;
  • Unterstützung in sozialen Härtefällen.

Der Mitgliedsbeitrag beträgt 15 € im Jahr. Da der Förderverein vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt wurde, können Spenden von der Steuer abgesetzt werden.

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16. Wie und wann erreiche ich die Schule, wenn ich Fragen habe?

Sie erreichen die Max-Born-Realschule von montags bis freitags mit Sicherheit von 7.45 Uhr bis 13.30 Uhr unter der Rufnummer 0231/9271230. Sie sind dann mit unserer sehr freundlichen Schulsekretärin verbunden, die Auskunft gibt, Gesprächstermine mit der Schulleitung oder den Lehrerinnen und Lehrern vereinbart.
Sie können uns direkt per Fax: 0231/27567
oder per e-mail:
 

Schulleiterin: Frau Dr. Kahlert
1. Konrektor: Frau Prausner
2. KonrektorIn: Ursula Ruhnke
Schule allgemein
Schule ohne Rassismus-AG
Schülervertretung
Schulgarten-AG
webteam der MBR
Schulpflegschaft

 
erreichen.
 

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