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Projekt: Rumänische
Straßenkinder
Entstehung:
Am 21. März 1998 hieß es in einer Aktion der evangelischen
Kirchengemeinde in Asseln: "Wir gehen auf die Straße für
rumänische Straßenkinder". Spontan entschlossen sich Schüler
einer 6. Klasse unserer Schule, diesen Kindern zu helfen. Sie nahmen Kontakt mit Sybille
Hüttemann auf, die sich in Bukarest vor Ort um die verwahrlosten Kinder
kümmert (Rumänienhilfe Langenberg e.V. gemeinnütziger
Verein).
Die erste Hilfsaktion der SchülerInnen fand am Elternsprechtag im April 1998
statt, an dem durch Waffel- und Getränkeverkauf ein Spendenerlös
von 1200 DM zustande kam, der in Rumänien dem Neubau eines Kinderheimes
in Alba Iulia zugute kam. Es gab erste Brief- und Telefonkontakte mit Frau
Hüttemann in Bukarest bzw. mit ihrer Familie in Langenberg.
Seit Beginn des Schuljahres 1998/99 wurden diese Aktivitäten durch eine
weitere Klasse unterstützt. Dadurch ist eine Hilfe in größerem
Umfang möglich.
Aktivitäten:
Wir haben zuerst einmal versucht, uns selber mit der Problematik von
Straßenkindern auseinander zu setzen. Wir haben dabei die Hilfe vom
evangelischen Kirchenkreis Unna und dem Erzbistum Paderborn in Anspruch genommen.
Wir haben Informationen aus dem Internet und Veröffentlichungen in Zeitungen
und Zeitschriften gesichtet.
Von der Familie Hüttemann haben wir durch Briefverkehr und Telefonate
genaue Informationen über den Lebensweg und die Lebensumstände
der Kinder, die im Heim aufgenommen wurden, erhalten; darüber hinaus
haben sie uns auch über die Zustände in Rumänien z.B. durch
Videofilme unterrichtet.
Regelmäßig werden zu den Elternsprechtagen Sach- und Kleiderspenden
gesammelt, die dann nach Rumänien geschickt werden.
Ebenfalls an den Elternsprechtagen werden von zwei Klassen Waffeln und
Getränke angeboten; der Verkaufserlös wird gespendet.
Beim Schuljubiläum haben wir durch einen Foto- und Informationsstand
sowie durch Videovorführungen die Möglichkeit genutzt, möglichst
alle Schüler mit der Problematik der rumänischen Straßenkinder
vertraut zu machen.
Darüber hinaus stellen wir unser Projekt beim Kennenlernnachmittag der
zukünftigen 5. Klassen und deren Eltern vor und bewirten sie mit Kaffee
und Kuchen.
Wir haben eine Informationssäule im Eingangsbereich eingerichtet, die
nicht nur Schüler, sondern auch Eltern und Gäste unserer Schule
über unser Projekt mit Hilfe von Fotos und Texten aufklärt.
Zielsetzung:
Wir versuchen, unsere Schüler für die Not und Hilfsbedürftigkeit
anderer Menschen zu sensibilisieren.
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Solidaritätslauf von Jugendlichen am
Samstag, 21. März 1998
von Dortmund-Asseln zum Hauptbahnhof
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Aufgerüttelt durch die Aktion
der Asselner Konfirmanden: "Wir gehen auf die Straße für die
Straßenkinder in Bukarest", hat sich die Klasse 6b (im Schuljahr
1997/98) der Max-Born-Realschule spontan entschlossen, mitzumachen. Während
des Elternsprechtages wurden Waffeln und Getränke für
Straßenkinder in Rumänien verkauft, um den Erlös zu spenden.
Sybille Hüttemann informierte persönlich über ihr Kinderheim
in Bukarest. Mit den Spenden kann ein Neubau finanziert werden. Dieser dient
dazu, dass die Kinder von der Straße weggeholt werden und in geordneten,
sozialen Verhältnissen aufwachsen können. |
Auszüge aus einem Flugblatt:
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Rumänien
- Soziale und
Wirtschaftliche Situation -
Rumänien liegt in Süd/Ost-Europa
und ist ein sehr armes Land. Es wurde bis 1989 von dem Diktator Ceaucescu
regiert. Ein Großteil der Wirtschaftsprodukte wurden in der Zeit ins
Ausland exportiert. Deshalb ist die wirtschaftliche Situation auch immer
noch sehr schlecht. Sie entwickelt sich sogar negativ (-1,4%). Ein großes
Problem ist die Preissteigerungsrate (Inflation) von ca. 35%. So kostete
z.B. 1 Brot im Dezember 96 1.200 Lei und drei Monate später im März
97500 Lei! Insgesamt leben 1/5 der Bevölkerung unter der Armutsgrenze.
Dass sich diese Situation ändert, hängt stark von der Ausbildung
der Menschen ab. Seit 1992 (5%) steigt die Zahl der Analphabeten aber. U.a.
weil die Leute in Rumänien kein Geld haben, um ihre Kinder in die Schule
zu schicken. Die schlechte Situation in Rumänien wirkt sich auf die
Kinder aus: Die Säuglingssterblichkeit (2,3%) und die Kindersterblichkeit
(2.9%) sind 4 mal höher als in Deutschland. Kinder leben unter viel
schlechteren Bedingungen oder sogar auf der Straße... |
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Das Leben von Straßenkindern
im Kinderheim
Caminul de copii"
Das Kinderheim "Caminul de copii" wurde
1992 errichtet. Gegründet wurde es von Sybille und Bettina Hüttemann.
In diesem Kinderheim arbeiten 36 Beschäftigte, u.a. eine Psychologin,
eine Kinderärztin, zwei Köchinnen, ein Hausmeister, zwei von
Bahnhofskindern geführte Küchenhilfen, zwei Lehrer u.s.w. Die Aufgabe
des Heims besteht darin, Straßenkinder, die oftmals ausgesetzt,
verprügelt oder misshandelt wurden, aufzunehmen, ihnen eine anständige
Unterkunft und Ausbildung zu bieten. Das Heim "Caminul de copii" lebt
hauptsächlich von Spenden, Sybille und Bettina veranstalten monatlich
ein Projekt, bei dem sie mit einem großen Bus, der Essen und Kleidung
enthält, zum Bahnhof fahren. Das Essen und die Kleidung werden an die
Straßenkinder vom Bahnhof verteilt. In diesem Bus haben sie die
Möglichkeit sich zu waschen und sich, wenn möglich ärztlich
zu versorgen. Damit die Kinder auch genug Platz zum Wohnen haben, spendete
eine Deutsche Architektin die Planung eines neuen Hauses. |
Viele Straßen-Kinder
leiden an
Krankheiten
Die Straßen-Kinder von Rumänien
erkranken oft an Hautkrankheiten, leiden an der Sucht nach Drogen und an
Geschlechtskrankheiten. Die Sucht nach Drogen verursacht sehr schwere
Schäden an den Kindern. Z.B: Organschäden, Lähmungen und
Gehirnstörungen. Die Hautkrankheiten entstehen durch den Schmutz, also
durch die mangelnde Hygiene und den Dreck, in dem sie jeden Tag schlafen
müssen. Viele Mädels und auch Jungen - prostituieren sich, um ein
wenig Geld zu verdienen. Aber wenn sie dies ohne ausreichenden Schutz tun,
ziehen sie sich unter anderem Geschlechtskrankheiten zu. |
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Ein neues Kind in unserem Heim
Am 19. 1. 1997 wurde ein neues Kind
aufgenommen. Es heißt Joan Christian Bordea, geb. 30.1.84. Ende Juli
96 ist er von zu Hause fortgelaufen, weil er von seinem Vater geschlagen
wurde. Daher lebt er jetzt auf dem Bauernhof in Bukarest. Sein kleiner Bruder
wurde in einem Heim untergebracht. Christian ist ein sehr aufgeweckter Junge,
hat allerdings auch eine große Verhaltensauffälligkeit. Im Alter
von 2 1/2 Jahren erkrankte der Junge an Epilepsie. Um diese Krankheit zu
behandeln, braucht er die finanziellen Mittel, die leider fehlen. Deswegen
gibt es keine ärztliche Behandlung! |
In eigener
Sache:
Liebe Leserinnen und Leser.
Die Berichte über Rumänien sind erschütternd. Eine ehemalige
Krankenschwester, Sybille Hüttemann, fuhr im Sommer 1990 mit einem
Hilfsgütertransport nach Rumänien. Sie gründete mit
Unterstützung Ihrer Eltern die "Rumänien Hilfe Langenberg e.V."
Es werden viele Sachen mit Spenden finanziert, u.a. das neue Kinderheim.
Wir bitten sie einmal mitzudenken und um ihre Hilfe.
Damit auch Jugendliche eine Zukunft haben.
Sie sind auf unsere Hilfe angewiesen!!! |
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Das Leben auf der Straße
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Hintergründe und Folgen -
Die Ursachen für das Leben auf
der Straße!
Die Kinder leben auf der Straße, weil sie zu Hause brutal behandelt
werden.
Die meisten älteren Mädchen werden zu Hause vergewaltigt und geschlagen
und hauen dann von zu Hause ab, sie führen ihr Leben auf der Straße
weiter.
Warum setzen die Mütter ihre Kinder aus?
Die kleinen Babys werden direkt nach der Geburt an Krankenhäusern ausgesetzt
oder aber in den Mülltonnen versteckt, damit man sie nicht findet. Oft
sind die Mütter auch Prostituierte, damit sie etwas Geld verdienen,
und sie wollen über die Runden kommen. |
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Vorher
Vorher lebten die Kinder am Bahnhof.
Sie mussten betteln um zu überleben. Sie nahmen auch Drogen (Aurolack),
um für einige Minuten den Hunger zu vergessen. Aurolack ist ein Mittel
zum Streichen von Heizungsrohren. Aurolack beschädigt die Lunge, die
Leber und das Gehirn. (Eine Flasche Aurolack kostet 5O Pfennig) Um das Geld
zu bekommen, waren sie in der Prostitution tätig. |
Nachher
Die Kinder haben nach dem Bahnhofsleben
ein zu Hause, dieses zu Hause wurde von der Societatea de caritate Julia"
gemietet, und sie haben durch Spendengelder Essen, Trinken, Kleidung und
Krankenschwestern zur Verfügung gestellt bekommen. Durch die Schulausbildung
haben sie auch wieder Hoffnung auf einen Job gekriegt. |
Aus einem Interview mit Sybille
Hüttemann:
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BSZ: |
Sie setzen sich
jetzt schon seit vielen Jahren für die Kinder am Bahnhof in Bukarest
ein. Wie kamen sie dazu? |
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SH: |
Als ich vor ca. sieben Jahren von
den erschütternden Zuständen der Kinder zu Rumänien hörte,
war ich so schockiert, dass ich selber etwas tun wollte. Also fuhr ich mit
meiner Schwester Bettina (Ich gab dafür meinen Beruf als Krankenschwester
in Bethel auf und sie unterbrach ihr Kunststudium) nach Coltesi, um dort
in einem Heim psychisch gestörten Kindern zu helfen. Nach vier Jahren
hörten wir von den Kindern am Bahnhof von Bukarest und fuhren dorthin,
um eine Zeitlang zu helfen. Daraus ist dann eine Lebensaufgabe für uns
geworden. |
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BSZ: |
Was versprechen Sie sich von Ihrer
Arbeit? |
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SH: |
Ich möchte die Kinder, jedenfalls
einen Teil, von der Straße holen, und Ihnen ein Zuhause geben.
Außerdem sollen sie die Möglichkeit haben, eine Schule zu besuchen
und einen Beruf zu erlernen. |
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BSZ: |
Wie fing Ihre Arbeit in Bukarest
an? |
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SH: |
Am Anfang fuhren wir Tag und Nacht
durch die Stadt und sammelten Kinder von den Straßen und besonders
vom Bahnhof ein. Mit den Kindern sind wir durch die ganze Stadt gefahren
zum einzigen Arzt, der bereit war, die Kinder zu versorgen. Dann haben wir
Sie in das von uns gegründete Heim gebracht. |
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BSZ: |
Wie finanzieren Sie Ihr Heim? |
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SH: |
Das Heim wird ausschließlich
durch Spenden finanziert. Meine Eltern gründeten vor sieben Jahren die
Rumänienhilfe Langenberg, wodurch die Spendenaktionen und
Teilegütertransporte organisiert und geleitet werden. |
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BSZ: |
Wie viel Geld wird durchschnittlich
im Monat für das Heim Caminul de copii benötigt? |
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SH: |
Wir benötigen ca. 3000 DM pro
Monat. Davon werden fünf Betreuer, eine Köchin, eine Putzfrau,
das Essen für 30 Kinder und die Betreuer, Schulmittel, Heizung, Miete
und Benzin bezahlt. |
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BSZ: |
Werden Sie von den Bukarestern
unterstützt? |
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SH: |
Nein, ganz im Gegenteil. Für
die Bukarester sind wir Bekloppte, weil wir uns mit den Straßenkindern,
die für sie der letzte Dreck sind, abgeben. |
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BSZ: |
Um so wichtiger ist also Ihr Einsatz
dort? Wir bedanken uns für das Gespräch und wünschen Ihnen
weiterhin viel Erfolg für Ihr Projekt. |
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Ein Foto der beteiligten Kinder in
Rumänien
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Eine Zeichnung von
Roxana
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Eine Zeichnung von
Cristina
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Klasse 6b der
Max-Born-Realschule
im Schuljahr 1997/98
Dortmund, 6. Mai 1998
Liebe Frau Hüttemann, liebe (noch
unbekannte) Kinder,
wenn Sie diesen Brief lesen, werden vielleicht auf Ihrem Konto 1200
DM eingegangen sein, und zwar von uns, der Klasse 6b aus Dortmund Asseln.
Wir möchten Ihnen in diesem Brief erklären, wie es zu dieser
Spendenaktion gekommen ist: Wir haben uns gemeinsam mit unserer Klassenlehrerin
Frau Förster und einigen Müttern im evangelischen Gemeindehaus
Dortmund-Asseln den Film (Spiegel TV) angesehen, der über das Elend
der Straßenkinder berichtet. Pfarrer Stamm erklärte uns dazu
Näheres. Wir waren zutiefst erschüttert und so entstand ganz spontan
die Idee, für Ihre Kinder etwas zu tun. Unsere Idee war: Waffeln, Kaffee,
Getränke und die "Straßenzeitung" zu verkaufen, und zwar am
Elternsprechtag unserer Schule (28.und 29. April 1998).
Unsere Vorbereitungen liefen auf Hochtouren: Plakate wurden gemalt, Kaffee,
Getränke und Waffelteig wurden hergestellt. Unsere Mütter haben
uns tatkräftig dabei geholfen. Am Elternsprechtag selber ging es richtig
an die Arbeit. Jeder hat irgendwo mitgeholfen. Waffeln wurden gebacken, bis
das Waffeleisen durchknallte oder der Strom ausging. Aber es hat uns allen
riesigen Spaß gemacht, dies für Ihre Kinder zu tun. Unser Erfolg
war durchschlagend: Insgesamt 1200 DM waren der Reinerlös. So, nun wissen
Sie einiges mehr. Wir wünschen uns, dass Sie dieses Geld so investieren,
dass die Kinder bald ein neues Zuhause bekommen werden. Wir grüßen
ihre Kinder hiermit ganz herzlich und wünschen Ihnen, liebe Frau
Hüttemann, weiterhin viel Erfolg für ihre Arbeit, die wir sehr
unterstützen. An einer Brieffreundschaft wären wir auch interessiert.
Ein Klassenfoto von uns wird auch noch nachgereicht.
Nochmals Herzliche Grüße und weiterhin viel Glück für
Ihre Arbeit, wünschen Ihnen die
Schüler der Klasse 6b! |
Unser Scheck an
die
Rumänienhilfe Langenberg
e.V.
Gemeinnütziger
Verein
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Unsere Aktion geht weiter:
"Wir helfen rumänischen
Straßenkindern am Elternsprechtag"
(29. Oktober 1998)
Im Eingangsbereich der MBR findet auch dieses
Mal wieder ein Waffel- und Getränkeverkauf statt. (Zur Erinnerung 1,-
DM pro Waffel bzw. pro Getränk). Sagt Euren Eltern doch bitte Bescheid,
dass sie eine Kaffeepause am Elternsprechtag einplanen)
Das war die Aufforderung an unsere
Schüler.
Diesmal haben wir nicht nur nach Geldspenden
gesucht, sondern für einen LKW-Transport Mitte November auch Sachspenden
erbeten:
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Gut erhaltene Kleidung (Baby-, Kinder-
und Erwachsenenkleidung)>
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Sportkleidung (Trainingsanzüge
usw.)
-
Schuhe / Turnschuhe
-
Hygieneartikel (Seife, Duschgel, Shampoo,
Zahnpasta, Zahnbürste usw.)
-
Wäsche (Bettwäsche,
Handtücher, Unterwäsche)
-
Spielsachen (Spielzeug, Plüschtiere
usw. - Keine Bücher bitte!!)
-
Malsachen (Zeichenblöcke, Stifte,
Farbkästen usw.)
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Wir sagen im Voraus herzlichen Dank: Klasse
5e, 7b und 8c
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Westfälische Rundschau vom 3.
Oktober 1999
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Schüler liefen für die
Straßenkinder vom Bahnhof Bukarest
Sponsorenlauf erzielte rund 60 000
DM
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Von Olaf Sundermeyer
Asseln. Bei dem Sponsorenlauf am Asselner Schulzentrum war der Weg das
Ziel. Stolze 60000 Mark schlagen jetzt als Kilometergeld für einen guten
Zweck zu gute.
Derartige Beträge erlaufen sonst nur internationale Stars der
Leichtathletik. Anders als bei Carl Lewis & Co. fließt die Börse
der Dortmunder Schüler in bedürftige Hände. Ohne Doping waren
sich die Schüler Ihrem nachhaltigen Handeln bewusst. Die Dankbarkeit
ihrer Alterskameraden in zwei Erdteilen ist ihnen sicher. Dabei kümmern
sich die Schüler der Max-Born-Realschule um rumänische
Straßenkinder. Die Gymnasiasten des "Immanuel Kant" liefen für
das afrikanische Malawi." Jetzt ist es an der Zeit, das Geld vernünftig
weiter zu leiten," erläutert IKG-Schulleiter Kunz. Er hat inzwischen
einen soliden Draht zu der Wohltätigkeitsorganisation "Geaimoc" aufgebaut.
Diese leistet Erziehungshilfe für malawische Kinder. Dem gewissenhaften
Umgang mit der Spende kommt man am IKG mit einer Informationsveranstaltung
am Donnerstag (4.) nach. Neben den aktiven Schülern sind ab der vierten
Stunde und Sponsoren
Malavi-Projekt
zu einem Diavortrag über das Malawi-Projekt eingeladen.
Auf Wunsch der Schüler-Vertretung werden die Gelder, in einzelne
Patenschaften angelegt. Für 90 Mark kann die Schul-Ausbildung eines
Kindes für ein Jahr gesichert werden. Die engagierte Schülersprecherin
Jennifer Weber und ihre Mitstreiter stellen sich einer Aufgabe mit großer
Verantwortung. Abiturientin Nina Pawelczik hatte vor einiger Zeit das Projekt
in die SV gebracht. Im Sinne der aktuellen Diskussion um zukunftsorientiertes
Handeln liefern diese Schüler ein lebhaftes Beispiel.
So auch an der benachbarten MBR. Hier
beschäftigen sich die Mitschüler mit dem Schicksal rumänischer
Straßenkinder. Für den Bau eines "tatsächlichen Zuhauses"
Rumänische Straßenkinder
können die Kinder vom Bukarester Hauptbahnhof nun einen dicken Scheck
erwarten. "Das", so die Schulleiterin, "war der ausdrückliche Wunsch
unserer Schulkonferenz." Damit waren Schüler, Eltern und Lehrer sich
einig über die zweckgebundene Verwendung. Nach dem Erfolg besteht eine
große Bereitschaft zur Wiederholung des Sponsorenlaufes. Somit
könnten es die Schüler auch im kommenden Jahr wieder in der Hand
haben, ihrer globalen Verantwortung entsprechend zu handeln. |
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Diesen Scheck konnten die Schülerinnen
und Schüler der Max-Born Realschule
und die betreuenden Lehrerinnen
Frau Förster und Frau Ruhnke
dieses Mal überreichen: Ein wunderbarer
Erfolg für unsere Aktion:
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Der Sponsorenlauf
Am 04.10.2002 fand unser diesjähriger Sponsorenlauf statt.
Bevor jedoch der
eigentliche Lauf startete, habe ich noch mit Jens und Axel Fußball gespielt.
Beim Sponsorenlauf geht es darum: Möglichst viele Runden um unseren Sportplatz
zu laufen, da man für jede gelaufene Runde Geld von Verwandten und Bekannten
bekommt. Dieses Geld wird dann der Schule gespendet. Ich schaffte es sechs
Leute zu überreden, mir jeweils 50 Cent pro Runde zu zahlen. Also insgesamt 3€
pro Runde. Eine Runde beträgt 400m. Es gelang mir durchzuhalten und so 27 €
zu erlaufen. Darauf war ich sehr stolz. Danach durften wir dann noch am
Sportfest teilnehmen, bei dem man Volleyball, Basketball und Völkerball spielen
konnte. Zum Abschluss kauften wir uns noch etwas zum Essen und Trinken, bevor wir
uns um 13.00 Uhr wieder in unserer Klasse trafen.
Dies war ein sehr schöner
Tag.
Chrissi
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08.10.2002
Max-Born-Realschule hilft
Rumänienhilfe
Sponsorenlauf brachte 6500 €
Asseln. Im Rahmen des Sponsorenlaufes der
Max-Born-Realschule konnten rund 800 Schüler rund 6500 € Sponsorengelder erlaufen.
Der Erlös wurde mit rund 6000 Runden erlaufen. Gespendet wird dieser hohe Betrag an die Rumänienhilfe e.V.
Die Laufzeit war je Schüler auf 45 Minuten beschränkt!
Das begleitende Catering (Würstchen und Getränke) erbrachten noch einmal ein Spendenaufkommen von 200
€!
Das begleitende Sportfest, das in diesem Jahr bei gutem Wetter stattfin-den konnte, war ein voller Erfolg. Ungewöhnliche Sportangebote wie Gum-mitwist, aber auch das normale Programm mit Fußball, Radfahren, Wurf-spiele sowie Schulhofmalaktionen, Basketball rundeten den Tag ab.
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Anlässlich unseres Elternsprechtages am 25. November 2003
konnten wir wieder durch Spenden und Kaffee- und Kuchenverkauf einen Betrag
von 540 €
erwirtschaften, den wir ungekürzt der Rumänienhilfe zu Gute kommen lassen
werden!
www.kinderheim-alba-iulia.de/
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Am 24. November 2004 wurden beim Elternsprechtag für das Projekt
wiederum
300 € als Spendengelder, durch Waffeln- und Getränkeverkauf eingenommen.
Die Klassen 6d und 8d unterstützten das Projekt in besonderer Weise.
Kleider- und Sachspenden, die ebenfalls gesammelt werden konnten wurden in einen
Kleinlaster gepackt, um anschließend über die Zentrale in Langenberg direkt nach
Rumänien gebracht zu werden.
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