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Beim Säubern der Toiletten fanden wir viele Wörter und Sprüche, die
Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zum Ausdruck brachten. Wir haben sie gemeinsam
weggeputzt und suchen jetzt einen Weg, wie wir in Zukunft gemeinsam zusammenleben können.
Unsere Schule wird von vielen Kindern und Jugendlichen besucht, die aus Polen und den
GUS-Staaten kommen. Wir wissen wenig über ihre Vergangenheit und ihre Kulturen. Das
müssen wir ändern, wenn wir gemeinsam leben und arbeiten wollen: all different - all
equal heißt nicht umsonst das europäische Jugendprojekt von "Schule Ohne
Rassismus".
Antirassistische Arbeit kann aber nur dann erfolgreich sein, wenn wir bereit sind, unsere
Lebensbedürfnisse einzuschränken und die Reduzierung der rassistischen Strukturen
später als Chance zur Erweiterung der Entwicklungsmöglichkeiten zu sehen.
Interkulturelles Lernen will Einheit in der Vielfalt, Abbau von Furcht und Ressentiments
hin zu Gleichberechtigung, Tolerenz, Solidarität und...Frieden.
In diesem Zusammenhang steht auch die Einrichtung des Schülerinnen- und Schülertreffs
"Courage" in unmittelbarer Nähe der Klos. Hier wollen wir gemeinsam essen und
trinken, leben und arbeiten. Die Schüler und Schülerinnen gestalten auch diesen Raum in
Eigenverantwortung, so dass eine Vernetzung zum Kloprojekt entstanden ist.
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