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Mit Bezug auf die Bewältigung der weltweiten Wanderungsbe- wegungen setzt die RAA Dortmund sich für die Verbesserung der Ausbildungs- und Lebenschancen von zugewanderten Kindern und Jugendlichen ein. So werden die zuwanderungsbedingten Defizite mit Hilfe von Sprachkursen und weiteren Hilfestellungen abgebaut, um die soziale sowie auch berufliche Integration vorzutreiben. Darüber hinaus wird das Zusammenleben von Deutschen und Zugewanderten mittels interkultureller Projekte gefördert. Alle schulischen und außerschuli- schen Maßnahmen werden über einen Koordinierungs- kreis, dem Wohlfahrtsverbände, Jugendamt, Schulamt, Jugendring, VHS und Ausländerbeirat angehören, standort- und zielgruppenbezogen abgestimmt. Um die Situation der zugewanderten Jugendlichen im Übergang von Schule/Beruf zu verbessern, ist eine Kooperation der Eltern, Lehrer/Schulen, Jugendgruppen, Vereine, nationalen Gruppen, des Ausländerbeirats u.a. Partnern vor Ort von großer Bedeutung.
Zur Integration und Förderung von zugewanderten Kindern und Jugendlichen sowie von sog. ”Seiteneinsteigern” werden insgesamt fünf Maßnahmen und Projekte durchgeführt:
1) Integrationsberatung und –hilfen: In Zusammenarbeit mit den Regeldiensten (Familien- und psychosoziale Beratung) werden Orientierungshilfen sowie Fachberatungsgespräche mit Bezug auf schulische-, ausbildungs- und ausländerrechtliche Fragen angeboten.
2) Übergang Schule/Beruf: Im Übergang von Schule und Beruf vermittelt die RAA Dortmund (spezifische) Beratungseinrichtungen, Sprachförderungsmaßnahmen und berufsvorbereitende Hilfestellungen. Insbesondere am Paul-Ehrlich Berufskolleg finden unterrichtsbegleitende Beratungs- und Betreuungsmaßnahmen statt. Neben diesen schulischen Hilfestellungen werden auch außerschulische Maßnahmen gewährleistet. So unterstützt die Schulsozialarbeit im sozialen und familiären Umfeld, im Umgang mit Behörden und im betrieblichen Umfeld. Darüber hinaus werden den Schülern sozialpädagogische Hilfen gegeben.
3) Pädagogische-und Beratungsdienste im Migrationsbereich: Neben den Beratungsgesprächen für Lehrer, Erzieher und Eltern werden Übersetzungsarbeiten und Informationsmaterialien angeboten. Ferner wird die Kooperation mit anderen Stellen, die mit der Beratung und Interessenwahrnehmung von zugewanderten Bürgern befasst sind, ausgebaut und in örtlichen und regionalen Arbeitskreisen (AK Schule/Beruf bzw. AG ”Hilfe zur Erziehung nach § 78KJG”) mitgewirkt.
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