Schulbiologisches Zentrum der Stadt Dortmund                                                            

Grüne Schule

Der Unterricht geht von 9.00 bis 12.30 Uhr. Änderungen sind nach Absprache möglich.

Themenangebote:

    1. Von der Aussaat bis zur Ernte
      a. "Pflanzenkinder" für die Fensterbank
      b. Wer sind Siglinde, Linda und Celina? - (Kartoffelsorten)
      c. Apfelsaft – selbst gemacht“ - Obsternte 
    2. Wir entdecken und erleben Pflanzen
      a. „Statt Frühstücksei mal Frischkornbrei: Powerfood für starke Typen“
      b. „Vom Korn zum Brot“
      c. Frühblüher
      d. "Wandernde" Pflanzen - (Samen und Früchte)
      e. Schokolade und Springseile aus eigener Herstellung - (tropische Nutzpflanzen)
      f. Wildkräuter in der Küche (Bärlauchsuppe und Kräuterquark)
      g. Welcher Baum ist das? 
    3. Bienen sammeln Vorräte 
    4. Hummeln und die Bestäubung bei Pflanzen 
    5. Spinnen 
    6. Rotkehlchen und Mandarinenten - (Vögel im Rombergpark) 
    7. Von Mauerasseln, Tigerschnegeln und Steinkriechern - (Tiere im Waldboden) 
    8. Einheimische Fledermäuse und deren Schutz  
    9. Färbepflanzen
    10. 1. Flechten als Luftgüte-Bioindikatoren
      2. Neophyten - Neozoen 

 

THEMA 

Schuljahr
ZEIT

BESCHREIBUNG

1.a


Pflanzenkinder für die Fensterbank“

2.- 4. Schj

April - Juli

Dienstag u.
Donnerstag

Auch ein Gärtner ohne Land kann säen und ernten allerhand.“
Nach diesem Motto möchten wir mit den Kindern eine Töpfchenaussaat durchführen. Je nach Geschmack wählen die Kinder Samen von Sommerblumen oder Küchenkräutern aus, die sie dann zu Hause beim Keimen und Wachsen beobachten können. Die Schüler ernten danach einige Kräuter, um daraus gemeinschaftlich einen Kräuterquark herzustellen. Es entstehen Kosten von 0,50 Euro pro Kind.

1.b

Wer sind Siglinde, Linda und Celina?

3. u. 4. Schj

.April und August
2 Termine

Am ersten Termin im Frühjahr bereiten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3 die Beete vor und legen die Kartoffeln. Sie benennen die Pflanzenteile der Kartoffel, lernen ihre Vermehrung durch Knollenbildung kennen und erfahren etwas über die möglichen Schädlinge im Kartoffelbeet. Nach den Sommerferien ernten die Kinder dann als Viertklässler ihre Kartoffeln. An beiden Terminen wird ein Kartoffel-Imbiss zubereitet. Es entstehen jeweils Kosten von 0,50 Euro pro Kind.

1.c

Apfelsaft – selbst gemacht“ - Obsternte

3.- 4. Schj

August – Oktober

Die Schüler sammeln, waschen, mahlen und pressen Äpfel von unserer Obstwiese. Der so hergestellte leckere und gesunde Apfelsaft wird vor Ort verkostet. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, mit Hilfe unseres Trockenschranks Apfelchips anzufertigen.

2.a
 „Statt Frühstücksei mal Frischkornbrei: Powerfood für starke Typen“

2.- 4. Schj

Oktober-Februar

Die Schülerinnen und Schüler lernen zunächst die vier wichtigsten heimischen Getreidearten (Roggen, Hafer, Gerste und Weizen) kennen. Auf welche Art und Weise die „Spreu vom Weizen“ getrennt werden kann ist ebenso ein Thema des Unterrichts wie auch die früher schwere Arbeit des Schrotens bzw. Mahlens der Körner. In Gruppen bereiten die Schüler anschließend einen schmackhaften und gesunden Frischkornbrei zu, wobei hier auch der Gesundheitsaspekt betont wird (Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe). Es entstehen Kosten von 1 Euro pro Kind.

2.b
Vom Korn zum Brot“

3.- 4. Schj

Oktober-Februar
  

Die Schülerinnen und Schüler lernen zunächst die vier wichtigsten heimischen Getreidearten (Roggen, Hafer, Gerste und Weizen) kennen. Auf welche Art und Weise die „Spreu vom Weizen“ getrennt werden kann, ist ebenso ein Thema des Unterrichts wie auch die früher schwere Arbeit des Schrotens bzw. Mahlens der Körner. Die während des Unterrichts hergestellten Vollkornbrötchen werden noch vor Ort probiert.

Es entstehen Kosten von 2 Euro pro Klasse.

2.c
Frühblüher

2.- 6. Schj


März bis April  

Die Schülerinnen und Schüler suchen Frühblüher an ihren natürlichen Standorten auf. Sie achten auf Unterscheidungsmerkmale und lernen spielerisch Namen kennen. Gemeinsam lüften wir das Geheimnis des Erfolgs dieser Frühlingsboten so früh im Jahr blühen zu können und betrachten hier insbesondere die Speicherorgane und die besonderen Standortbedingungen der Pflanzen.

2.d

 „Wandernde Pflanzen“ Verbreitung von Früchten und Samen

 

3.- 6. Schj

August-Oktober

  

Die Schülerinnen und Schüler suchen fruchtende Pflanzen im Rombergpark auf. Dabei sammeln und bestimmen sie die verschiedenen Samen und Früchte. Sie lernen ihre Verbreitungsmechanismen als Anpassung an ihren Standort/Lebensraum kennen und begreifen die Notwendigkeit der Samen- und Fruchtverbreitung für die Arterhaltung der Pflanzen.

2.e

Schokolade und Springseile aus eigener Herstellung“

Tropische Nutzpflanzen


4.- 6. Schj

November – Februar

Die Schülerinnen und Schüler lernen in den Pflanzenschauhäusern einige wirtschaftlich bedeutende Pflanzen des tropischen und subtropischen Klimabereiches kennen. Dabei erfahren sie Wissenswertes über Nutzung und Anpassungsmechanismen der Pflanzen. Im Unterrichtsraum schlagen die Schüler aus Agavenfasern Seile, aus Kakaobohnen wird Schokolade hergestellt. Es entstehen Kosten von 2,50 Euro pro Klasse.

Bei der Vor- und Nachbereitung dieses Themas hilft Ihnen auch das Informationszentrum Dritte Welt, Schürener Str. 85; 44269 Dortmund.

2.f

Wildkräuter in der Küche (Bärlauchsuppe und Kräuterquark)

4.-10. Schj



April-Mai

Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden genießbare und giftige Wildkräuter. Sie sammeln verschiedene Pflanzenteile und bereiten daraus eine Mahlzeit. Dabei lernen sie diese Kräuter als schmackhafte und gesunde Bereicherung des Speiseplans schätzen.

Es entstehen Kosten von 3 Euro pro Klasse.

2.g

Welcher Baum ist das?“ Bäume im Sommer

3.-6. Schj

Mai-Juli

  

Die Schülerinnen und Schüler suchen im Rombergpark eine Anzahl von wichtigen heimischen Laub- und Nadelbäume auf. Sie achten auf Unterscheidungsmerkmale, lernen die Namen kennen und erfahren interessante Details.

3.

Bienen sammeln Vorräte

4.- 8. Schj

Mai – September

Die Schülerinnen und Schüler beobachten die Bienen beim Sammeln an blühenden Pflanzen und beim Eintragen am Flugloch des Bienenstocks. Das Ergebnis dieser Emsigkeit zeigt sich (zeitweise) an wohlgefüllten Waben. Nebenbei werden Einblicke in das interessante Sozialleben dieser "Haustiere" gewonnen.

Dieses Thema wird vom Imker Herrn Gimmler betreut. Daher ist der Kostenbeitrag pro Teilnehmer/in 2,00€
Telefon Herr Gimmler: 0231/2063 540

4.


 Hummeln und die Bestäubung bei Pflanzen

5.-7. Schj

Mai-Juli 

Die Schülerinnen und Schüler lernen Hummeln von Bienen und Wespen zu unterscheiden. Je nach Witterung können die Tiere in ihrem Lebensraum beobachtet und bestimmt werden. Die gegenseitige Anpassung von Blüten und ihrer Bestäuber, z.B. Rhododendron und Hummeln, wird ebenso thematisiert wie die unmittelbare Bedeutung dieser wichtigen Insekten für unser Obst und Gemüse. Als Vorkenntnis erwünscht: Aufbau einer beliebigen Blüte; männliche und weibliche Blütenorgane.

5.

Spinnen

4.- 13. Schj

zwischen Sommer- und Herbstferien

  

Die Schülerinnen und Schüler erkunden das Leben der Spinnen; dabei können bestehende Vorurteile gegenüber diesen faszinierenden Tieren abgebaut werden. Neben Fragen der Morphologie und Systematik steht die Beobachtung von Spinnen in ihren natürlichen Lebensräumen im Vordergrund. Einen Schwerpunkt stellen dabei die unterschiedlichen Strategien des Nahrungserwerbs der verschiedenen Spinnenarten dar, die sich unter anderem in unterschiedlichen Netztypen dokumentieren.

6.

Rotkehlchen und Mandarinenten“ Vögel im Rombergpark

4.- 13. Schj

ganzjährig

Für einen Unterrichtsbesuch sollten zuvor inhaltliche Themenschwerpunkte, abhängig von Jahreszeit und Jahrgangsstufe, abgesprochen werden. Einige Beispiele: Vögel im Park
(Artenkenntnis), Vogelstimmen erkennen und erklären, brutbiologische Fragen, ethologische Aspekte wie Nahrungserwerb, evolutionsbiologische und systematische Aspekte (für die Oberstufe, z.B. Zwillingsarten), Methoden der Bestandserfassung von Brutvögeln (Revierkartierung, Rasterkartierung, Linientaxierung) und Auswertung unter Aspekten des Artenschutzes, ökologische Aspekte (für die Oberstufe z.B. Erarbeitung von Begriffen wie Konkurrenz, inter- und intraspezifische Beziehungen, Ökologie usw. an Beispielen der Vogelwelt).

Nach Absprache auch im eigenen Schulumfeld.

7.

Von Mauerasseln, Tigerschnegeln und Steinkriechern“
Tiere im Waldboden

7.-9.,12.Schj

ganzjährig

 

Die bei der Untersuchung von Waldboden gefundenen Bodenorganismen werden bestimmt und ihre Bedeutung für den Waldboden thematisiert.

8.

Einheimische Fledermäuse und deren Schutz

4. Schj

Mitte April bis
Ende Juni

 

Die Schüler simulieren die Echo-Ortung in totaler Dunkelheit und machen „Fledermausflugstunden“. Außerdem testen sie, was es heißt, kopfüber „abzuhängen“. Im Anschluss findet eine Fledermausexkursion durch den Rombergpark statt.

 
Aufgrund des Themas findet der Unterricht in den Abendstunden und immer freitags statt.

Die genaue Uhrzeit und den Treffpunkt entnehmen Sie bitte der Terminbestätigung.

An- und Abreise sind durch die begleitende Lehrerin zu organisieren.
Die Schüler bringen bitte regenfeste Kleidung, Schreibzeug und Schere mit.

Es fallen Kosten von 2 € pro Schüler an.

9.

Färbepflanzen

3.-5. Schj.

Der Unterricht bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ausgewählte Färbepflanzen kennen zu lernen und sie mit unkomplizierten Methoden kreativ zu nutzen. Darüber hinaus stellen Färbepflanzen einen nachwachsenden Rohstoff dar, an dem sich exemplarisch die Bedeutung der Nachhaltigkeit mit den Kindern entwickeln lässt.


Schwerpunktvorhaben zum Sek.II-Lehrplan

Pro Leitthema sieht der Sek.II-Lehrplan im Fach Biologie je ein Schwerpunktvorhaben vor, in Leistungskursen sogar zwei.
Als Serviceleistung dazu bietet das Schulbiologische Zentrum drei Angebote, die den Lehrplanintentionen entsprechen und zugleich recht ökonomisch in den Unterricht integrierbar sind, da sie einen erheblichen Teil obligatorischer Lerninhalte mitberücksichtigen.
(siehe auch die Seite Schwerpunktvorhaben zum Sek.II-Lehrplan und Zooschule)

10.

Angebot 1:
Flechten als Luftgüte-Bioindikatoren

Die Stadt Dortmund hat – ähnlich wie viele andere Städte der Region – Luftgütekarten auf der Grundlage des Flechtenbewuchses an Baumrinden erstellen lassen.
Ausgehend von diesem aktuellen Anwendungsbezug werden Flechten als Untersuchungsobjekte vorgestellt, ihre ökologischen Ansprüche und Eignung als Indikatoren thematisiert, eine Luftgütebestimmung praktisch durchgeführt und das Ergebnis methodenkritisch diskutiert.
Das überschaubare Spektrum von etwa sechs relevanten Arten und die unkomplizierte Untersuchungsmethode fördern brauchbare Ergebnisse.  

10.

Angebot 2:
Neophyten - Neozoen

Hunderte von Tier- und Pflanzenarten sind in den letzten Jahrzehnten in Mitteleuropa bewusst oder unbewusst eingeführt worden. Viele von ihnen wie Nilgans, Kanadagans, Japanische Goldrute oder Drüsiges Springkraut sind inzwischen fest etabliert.
In der Veranstaltung sollen einige dieser Arten bestimmt und im Hinblick auf ihre ökologischen Ansprüche, ihre Einnischung und ihre Auswirkungen auf die heimische Flora und Fauna untersucht werden.